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Shirts für Kleinkinder.

Kleinkindershirts FB 3FREUNDE 5klWir haben uns an ein neues Projekt gewagt: Kleinkindershirts!

Wie gewohnt aus zertifizierter Fairtrade-Biobaumwolle von Nähern gefertigt, die existenzsichernde Löhne für ihre tolle Arbeit erhalten.

Zur FAIR HANDELN in Stuttgart brauchen wir nun Dich um den Schnitt auf Länge und Breite (Herz und Nieren) zu testen. Dazu gibt es den Doppelpack für 15€ (statt 20€ einzeln). Im Gegenzug füllst Du einen kleinen Online-Frageboge aus, in dem Deine Eindrücke abgefragt werden.
Cooler Deal, oder?

Jetzt also schon mal einen Tag für die FAIR HANDELN (Donnerstag bis Sonntag) vormerken und einen Pack abholen. Größen gibt es von 50/56 bis 110/116. Nur solange wir auch welche da haben.

Fairtrade Conference und Fairtrade Award 2014 – groß und klein bewegen sich

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Berlin. Ellington Hotel. Es ist 19.00 und die Awards werden verliehen. Als der Bundesentwicklungsminister die Laudatio für die Zweitplatzierten hält, stelle ich irgendwann fest, dass er uns mit seinen Ausführungen nicht meinen kann. Der dritte Platz ist schon verkündet, also können wir nur gewonnen haben. Mein Puls rast trotzdem, als der Minister zum ersten Preis übergeht. Kurz darauf stehen wir auf der Bühne. Anke Engelke lädt Stefan quasi auf ihr Zimmer ein. Blumen. Photos. Später Tanzen.

Den ganzen Tag standen andere im Mittelpunkt. Große Handelskonzerne und Hersteller – wir sind ein sehr kleines Licht im Feuerwerk der Großen bei der International Fairtrade Conference. Es ist aber schön zu sehen, dass inzwischen auch große Marken wie Rewe und Ferrero wirkliche Veränderung betreiben und mehr zum Thema „Faire Arbeitsbedingungen“ in der Kakaoindustrie beitragen wollen.

Das ist auch dringend notwendig meint Dr. Auma Obama, die mit ihrer Stiftung „Sauti Kuu“ dazu beiträgt, dass junge Menschen in Kenia selbstbewusst in eine eigenständige Zukunft gehen können. „Aus Fairtrade muss Realtrade werden“, appelliert sie immer wieder. Es geht nicht um Almosen, sondern eine echte Änderung der Geschäftspraktiken.

Fairtrade Award Berlin 2014Fairtrade kann nur der Anfang sein, meint auch Harry Brouwer (CEO Unilever Deutschland): „It´s not about CSR, it´s about including this in your real business model.“ Gerade im Agrarbereich hätte die Bezahlung fairer Löhne und fairer Preise für die Erzeugnisse einen großen Einfluss. Dort erzielen sie eine gute Multiplikatorwirkung. „The power of agriculture is to fuel the local developement“, beschreibt Peter d’Angremond, der Geschäftsführer von Max Havelaar Niederlande.

Ein großer Starterfolg gab es für das Fairtrade Sourcing Partnership (FSP) beim Kakao. So wird Ferrero Deutschland in den kommenden drei Jahren 20.000 Tonnen Kakao aus dem Fairtrade System kaufen. Zur Einordnung: Das sind pro Jahr 10 % der bisher abgesetzten Fairtrade Kakao Menge.

Mein Eindruck von der gesamten Konferenz war, dass sich alle bewegen wollen, dies aber mit unterschiedlicher Intention und Geschwindigkeit.

Abends dann die Award-Verleihung im festlichen Rahmen. Etwa 300 geladene Gäste und auch einige Prominenz sind zugegen. Mit Musik des Hope Theater Nairobi ging es in den Saal und umgehend begrüßte uns Anke Engelke.

Gleich zu Beginn wurde die Kategorie, in der wir nominiert waren aufgerufen: Hersteller. Die Konkurrenz war stark: Bei allen Kennziffern sind Chocolat Halba, wie auch die Wertform AG sicher 100-mal so groß wie wir. Wir sind aber die einzigen die 100 % Produkte aus Fairtrade-Rohstoffen herstellen. Wie Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller in seiner Laudatio betonte war es gerade die erfolgreiche Umsetzung der Vision, welche die Jury beeindruckte. Damit belohnte die Jury unseren Willen, die Dinge grundsätzlich anzugehen und es dann auch umzusetzen. Das ist zumindest das, was ich, außer eines Schlafdefizits, von diesem Abend mitgenommen habe.

FT Award 2Mein Aufmerksamkeit für die anderen Kategorien war verständlicherweise ein wenig geringer, aber auch hier fanden sich tolle Preisträger: Herausgestochen hat für mich dabei das Engagement der Schokofair AG der Montessori Schule Düsseldorf. Der erste Preis in der Kategorie „Zivilgesellschaft“ lobt die Hartnäckigkeit, mit der die Schülerinnen und Schüler Missstände in der Kakao-Industrie anprangern und faire Alternativen hervorheben.

Es war schön in Berlin dabei gewesen zu sein. Dass wir dieses Erster-Platz-Frühstücksbrett dann auch noch mit nach Hause nehmen durften, setzt dem Allen natürlich die Krone auf.

Rapha

Kann ich das Shirt auch in einer anderen Farbe haben?

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Als ich vor über zwei Jahren bei 3FREUNDE zu arbeiten anfing, hatte ich vom Färbeprozess folgende Vorstellung: Männer stampfen in Färbebrühe und Stoff. Dabei war meine Hoffnung, dass bei der Färberei die für 3FREUNDE arbeitet die Leute wenigstens Gummistiefel tragen. So wenig Ahnung hatte ich von alldem.

Dieses Bild war und ist natürlich gänzlich falsch, denn gerade im Fairtrade-Bio-Bereich sind die Färbeprozesse schon sehr lange industrialisiert. Ich sah Bilder aus der Färberei. Riesige Waschmaschinen die Kiloweisestoff stundenlang hin und her walken bis dieser die richtige Farbe bekommen hat. Aber auch das entspricht in seiner Einfachheit nicht der Realität, wie ich jetzt bei einem Besuch beim Färbedepartment Colorsburg von Shakthi Knitting in Tiruppur feststellen durfte. Hier werden auch die Stoffe für 3FREUNDE gefärbt.

Das Erdgeschoss der riesigen Halle wird dominiert von Stoffballen. Diese werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet. Zuerst werden die 20kg schweren Stoffballen so lange zusammengeführt, bis sie das Färbegewicht erreicht haben. Für die kleinste Maschine sind dies 180kg. In die größte Maschine passt etwa eine Tonne Stoff.

Bevor jedoch der eigentliche Färbeprozess beginnt muss die richtige Farbe gefunden und gemischt werden. Meist schreibt der Auftraggeber eine Farbe aus dem Pantone-Farbsystem vor. Um diesen zu spezifizieren werden im Labor sogenannte Lab Dips angefertigt. Farbmuster die dann als physische Abnahmemuster dienen. Dies geschieht in einer Maschine die dazu bis auf 0,05 ml genau Chemikalien mischen kann. Ist die richtige Rezeptur gefunden und der Kunde zufrieden beginnt der Färbemeister mit der Mischung der Farbe und dem Färben des Stoffes. Hierbei werden nur Farb- und Zusatzstoffe verwendet die nach dem Global Organic Textile Standard (GOTS) zugelassen sind.

Dieser Prozess dauert 6 Stunden, die Maschinen laufen 24 Stunden an 6 Tagen die Woche. Dafür werden große Mengen Wasser gebraucht die später ordentlich entsorgt werden müssen. Im indischen Bundesstaat Tamil Nadu gilt eine „Zero Liquid Discharge“-Regelung, kein Tropfen Wasser darf die Anlage verlassen. Dazu später mehr.

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Nach dem Färben wird der Stoff getrocknet und geglättet, zuvor muss aber festgestellt werden, ob der Stoff die richtige Farbe angenommen hat. Der Farbtest im dafür vorgesehen Labor statt. Einzelnen Streifen werden unter kontrollierten Lichtbedingungen überprüft. Verschieden Waschmaschinen und andere Gerätschaften simulieren Wasch- und Tragebedingungen. Erst wenn diese Werte passen wird der Stoff für die Kunden verpackt und ausgeliefert.

Nun also zum Wasser. Direkt neben der Färbeeinheit befindet sich ein erst 12 Jahre altes Klärwerk. Getrennt nach dem Verschmutzungsgrad wird hier das Wasser von 7 Unternehmen eingeleitet. Ein biologisches Reinigungsverfahren reinigt das Färbewasser vor ehe es in die chemische Reinigung gelangt.

Die Anlage wirkt auf mich als Klärwasserleihe sehr imposant. In diversen Becken werden mit Zugabe von Enzymen und Chemikalien Reinheitsgrade erreicht, die den Werksleiter dazu veranlassten vor meinen Augen einen Schluck des Wasseroutputs zu trinken. Soweit wollte ich dann doch nicht gehen, aber theoretisch ist es möglich.

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Die größte Problematik ist jedoch der Salzgehalt des Wassers. Um den Färbeprozess erst möglich zu machen und zu beschleunigen wird dem Wasser vor dem Färben Salz zugesetzt. Dieses muss ihm später wieder entzogen werden. Dazu gibt es eine große Entsalzungsanlage. In der Trockenzeit und bei geringer Auslastung geschieht dies in großen Verdunstungsbecken, ansonsten auch in einem Verdampufungskessel der mit Holz befeuert wird.

Hier ist das größte Verbesserungspotenzial, sagte auch der Betriebsleiter von Shakthi Knitting beim anschließenden Gespräch. Er präsentierte die Möglichkeit des salzlosen Färbens. Dabei entstehen zwar im Färbeprozess zusätzliche Kosten, diese werden aber  durch den geringeren Aufwand bei der Abwasseraufbereitung beinahe wieder eingespart. Es bleiben Mehrkosten von etwa 10ct pro fertigem Shirt. Wir beschlossen über ein solches Projekt im Gespräch zu bleiben.

Insgesamt war ich wirklich beeindruckt vom technischen Aufwand des Färbeprozesses und der Abwasserreinigung. Dies hat nichts mit den Bildern zu tun die ich ursprünglich dazu im Kopf hatte. Nun gilt es zu schauen, welche Verbesserungspotenziale genutzt werden können und wie diese finanzierbar sind. Ich jedenfalls werde ab jetzt immer die Anlage und die Menschen die dort arbeiten im Kopf haben, wenn ich ein farbiges T-Shirt anziehe.

Hier noch mehr Bilder in der Facebook Bildergalerie: http://on.fb.me/1g2jTLK

Karma strikes back!

Der Müll im Wasser, die Gifte in der Luft. Saurer Regen und zu viel CO2 in der Atmosphäre. Das alles ist von Menschen gemacht. All das kann folgen haben. Was passiert, wenn sich unser schlechter Lebensstil gegen uns wendet? Wenn das Karma zurück schlägt?

Wir wollen eure graphischen Ideen für diesen Fall und rufen zum Shirtdesign -Wettbewerb zur FA!R 2013 in Dortmund auf. Unter dem Motto „Karma strikes back!“ suchen wir einfarbige Entwürfe die als offizielles Messeshirt per Siebdruck während der FA!R 2013 von 06.-08.  September 2013 auf Shirts aus zertifizierter FAIRTRADE Biobaumwolle von 3FREUNDE zu drucken.

Der beste Entwurf wird von einer Jury und per Abstimmung im August gewählt. Der Urheberin oder dem Urheber winkt ein Preisgeld von 200 € und ein Einkaufsgutschein über 50 €, einzulösen im 3FREUNDE Onlineshop unter www.3freunde.com.

Die Siebdruckmaschine wird auf der FA!R in der Young Fashion Area zu finden sein. Hier steht die nachhaltige Bekleidung und Mode im Mittelpunkt. Betreut wird die Young Fashion Area von Open Globe, dem jungen Netzwerk des Eine Welt Netz NRW, dem ideellen Träger der FA!R. 2013 in Dortmund.

Der Designwettbewerb wird unterstützt von der Stadt Dortmund und FAIRTRADE Deutschland, denen wir beiden danken.

Jetzt aber keine Zeit verloren und Ideen gesponnen, am 01.08.2013 ist Einsendeschluss und die ersten 10 Einsendungen bekommen auf jeden Fall zwei Eintrittskarten zur FA!R in Dortmund. Wir sehen uns dann dort.

Die Messe fürs gute Gefühl

Die „Fair handeln“ in Stuttgart ist für uns neben der FA!R in Dortmund die wichtigste Messe für fairen Handel und nachhaltigen Konsum in Deutschland.  Während in Dortmund hauptsächlich Fachbesucher durch die Messehalle schlendern, erreicht die „Fair handeln“ durch die terminliche Zusammenfassung mit anderen Frühjahrsmessen auch weitere Zielgruppen. Meiner Ansicht nach ist die „Fair handeln“ damit der einzige Punkt in Deutschland an dem der faire Handel ein Massenpublikum erreicht. Allein am Freitag gab es 25.000 Besucher auf dem Messegelände, insgesamt waren es fast 80.000.

Diese Reichweite ist Fluch uns Segen zugleich. Zum Einen ist es manchmal schwierig sich auf ein langes Gespräch einzulassen um grundlegende Dinge, wie den Vorteil von Biobaumwolle zu erklären, zum Anderen kommen Menschen so vielleicht zum ersten Mal mit fairem Handel in Berührung, obwohl sie nur auf der Suche nach einem guten Wein beim „Markt des guten Geschmacks“ nebenan waren.

Trotz der Größe war die Stimmung das ganze Wochenende positiv und bereichernd. Fast nie hektisch und immer freundlich waren sowohl die Mitarbeitenden der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), als ideeller Träger zuständig für einige Programmpunkte, als auch die Zuständigen der Messe Stuttgart, welche die Veranstaltung professionell und souverän durchführten.

Schön zu sehen war, dass sich unser Konzept herumgesprochen hatte und wir dazu viele positive Rückmeldungen erhielten. Manch einer trug schon zu Beginn des Messebesuchs ein 3FREUNDE Shirt. Zudem kamen die vielen Unternehmen und Vereine die im Vorfeld Shirts von uns für die Messe bezogen. So kam es während der Messe zur witzigen Begebenheit, dass eine junge Frau der Zugvögel, zwei Mitarbeitende von Fairnopoly und eine Helferin der SEZ zeitgleich mit ihren 3FREUNDE Shirts an unserem Stand waren.

Auch unsere T-Shirt-selber-bedrucken-Aktion wurde gut angenommen. Selber machen, do-it-yourself, ist voll im Trend und brachte Spaß für jung und alt.

Im Vergleich zum letzten Jahr gab es aber auch einen Trend zu beobachten: Auf der Messe bewegt sich der faire Handel zumindest von Ausstellerseite zum einen in Richtung Kunsthandwerk und zum anderen in Richtung öffentliche und semi-öffentliche Organisationen. Unternehmen, wie wir eines sind, welche die Fähigkeiten haben einen Massenmarkt jenseits von Nischenprodukten zu bedienen fanden sich auf der Messe wenige. Extrem zu beobachten war dies im Textilbereich.

Zusammenfassend bleibt bei uns das Gefühl, dass wir auf dem richtigen Weg sind und darauf schon ein gutes Stück gegangen sind. Wir nehmen viel Motivation aus der Messe und vor allem aus den Begegnungen mit in unsere Arbeit und den aufkommenden Frühling.

Verführung Freiheit: Fairer Handel trifft Kultur

Derzeit läuft im Deutschen Historischen Museum in Berlin die Ausstellung „Verführung Freiheit – Kunst in Europa seit 1945“ mit Werken zum Thema von 113 Künstlern aus 28 Ländern.

Zusammen mit dem Deutschen Historischen Museum werden wir von 3FREUNDE zur Finissage am Sonntag den 10.Februar eine Siebdruck Aktion mit einem Motiv des Rumänischen Künstlers Dan Perjovschi, welches auch in der Ausstellung zu sehen ist, durchführen. Der Erlös der Aktion kommt Amnesty International zu gute.

Das Motiv „CAPiTAL – iSM“ als Kritik an der zügellosen Macht des Kapitals und der Preisdiktatur passt dabei natürlich sehr gut zu unserem Konzept des Fairen Handels mit einem Gewinn für alle Menschen.

Wir freuen uns für eine solche Aktion Shirts zur Verfügung zu stellen und Fairtrade zertifizierte Produkte zum Teil eines kulturellen Happenings zu machen.

Hier mehr Infos zur Ausstellung und zur Finissage auf der Facebookseite des DHM.

Wer aktuelle zur Aktion auf dem Laufenden gehalten werden will folgt @3freunde oder @DHMFreiheit bei Twitter.

Atom- und Dieselstrom im Bio-T-Shirt?

Maschine zur Fertigung von Single-Jersey-Baumwoll-Stoff

Vor einigen Wochen war es auch bei uns zu lesen: in Indien waren Teile der Bevölkerung ohne Strom. Solche großen Stromausfälle schaffen es in die internationale Presse, von den alltäglichen Problemen erfährt man aber nichts. So sind über die letzten 10 Monate tägliche Stromabschaltungen von bis zu 15 Stunden im Süden Indiens zur Normalität geworden.

Die Konsequenz daraus sind Arbeitsunterbrechungen bzw. der intensive Einsatz von Dieselgeneratoren für die Stromerzeugung. Denn auch die Produktion von Textilien braucht Strom. Viel Strom.

Jedoch naht Abhilfe: zwei neue Atomkraftwerke sollen bis nächstes Jahr ihren Betrieb aufnehmen (hier darf jetzt leichtes Frösteln einsetzen). Für die Bewohner Süd- und Mittelindiens ist dies eine gute Nachricht: endlich verlässlicheren Strom, endlich wieder Arbeit. Für die Bewohner in nächster Nähe des Atomkraftwerks, für viele NGOs und vermutlich auch für viele Leser dieses Blogs ist es aber eine schlechte Nachricht: passiert hier die nächste große Katastrophe? Wohin mit dem zusätzlichen Atommüll?

Hier beginnt dann das Dilemma von Informationen, die man besser nicht hätte: soll man es nun gut finden, wenn endlich die Dieselgeneratoren abgestellt sind, die Erzeugerkosten durch Atomstrom sinken und wieder Arbeit und Einkommen nach Südindien zurückkehren können? Oder sollte man besorgt sein und sich von Indien abwenden, weil es nun auch Atomkraft verwendet, die zwangsläufig auch für die Produktion von bio-fairen T-Shirts verwendet wird? Wie soll man sich positionieren?

Komplexe Fragestellungen rufen oftmals einfache Antworten hervor: Windkraftanlagen aufbauen (super fürs Marketing, aber unrealistisch für die gesamte Produktionskette), oder zurück nach Europa oder gar Deutschland- schließlich können wir dort regenerative Energie für die Näherei buchen. Das stimmt. Aber leider wird die weitaus meiste Energie nicht beim Nähen, sondern beim Spinnen der Baumwolle verbraucht (und den nachfolgenden Prozessen Stricken/Weben des Stoffs sowie Färben). Und diese industriellen Prozesse kann man eben nicht beeinflussen. Zumindest nicht, wenn man zu klein ist um eine eigene Spinnerei etc. auslasten zu können. Wie also weitermachen?

Für mich zeigt das Thema Strom sehr gut, dass in einem so komplexen Bereich wie der Textilproduktion nicht alles nach ökologischen Gesichtspunkten zu optimieren ist. In manchen Bereichen gelingt dies sehr gut. Ein Beispiel ist hier der konsequente Einsatz von Biobaumwolle (und dem nachfolgenden Färben und drucken mit GOTS-zertifizierten Farbstoffen). In Fragen der Energieversorgung oder auch des Transports bestehen hingegen Abhängigkeiten von regionalen Infrastrukturen auf die kleine und selbst größere Produzenten keinen Einfluss haben. Bei 3Freunde hinterfragen wir dennoch regelmäßig jeden Prozess-Schritt, ob Verbesserungen nicht doch möglich sind und wie man diese bestenfalls erreicht. In Indien lassen ja sehr viele Marken mit ökologischem Hintergrund ihre Ware produzieren. Eventuell gäbe es da ja Möglichkeiten über eine Zusammenarbeit und über die Bündelung der Aufträge hin zu einem Anbieter eine ökologischere, dezentrale Stromversorgung aufzubauen bzw. zu co-finanzieren. Eine Idee, an der man weiter arbeiten sollte.

Links zum Thema:

Atomkraft – Diskussionen in Tamil Nadu

Ausnahmegenehmigungen um Stromausfällen zu begegnen

Proteste gegen Stromausfälle

Dieser Artikel wurde erstmals im Blog Grüne Mode am 28.09.2012 auf www.kirstenbrodde.de veröffentlicht.

Die Welt braucht bessere Designs

Deshalb haben wir unsere Datenbank aufgestockt um euch noch mehr Auswahl zu liefern. Zum Beispiel mit den Designs von Anne.

Normalerweise zeichnet und illustriert Anne für Kinderbücher, Werbung oder sonstige Auftraggeber. Zusammen mit uns hat sie in den letzten Monaten einige Designs entwickelt und speziell für Shirts und unser Druckverfahren optimiert.

Herausgekommen sind dabei Motive die dem Betrachter strahlend und leuchtend entgegenscheinen. Ein bisschen verträumt, ein bisschen Comic, und vor allem bunt.
Schaut sie euch auf Annes Seite an, bestellt sie und habt viel Spaß damit.

Designvorlagen

Hier findest du unsere Shirts in hoher Auflösung um dein Design im Graphikprogramm deiner Wahl zu optimieren. Wir bitten dich, die Vorlagen nur in diesem Zusammenhang zu nutzen.

 

Girly Shirts:

Girly weiß: frontback
Girly blau: frontback
Girly hellblau: frontback
Girly oliv: frontback
Girly hellgrün: frontback
Girly schwarz: frontback
Girly rot: frontback
Girly grau: frontback

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Unisex Shirts:

Unisex weiß: frontback
Unisex blau: frontback
Unisex hellblau: frontback
Unisex oliv: frontback
Unisex hellgrün: frontback
Unisex schwarz: frontback
Unisex rot: frontback
Unisex grau: frontback

 

Zips:
3FREUNDE Shirts weiß
3FREUNDE Shirts blau
3FREUNDE Shirts hellblau
3FREUNDE Shirts oliv
3FREUNDE Shirts hellgrün
3FREUNDE Shirts schwarz
3FREUNDE Shirts rot
3FREUNDE Shirts grau

3FREUNDE Shirts alle (Achtung 110 MB!)

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